Reformationstag: Für Motschmann ein wichtiger Vorstoß

von | Jun 20, 2018 | Parteien, Themen | 0 Kommentare

Die Bremische Bürgerschaft hat heute auf Initiative der CDU-Bürgerschaftsfraktion den Reformationstag am 31. Oktober mit breiter Mehrheit zum dauerhaften Feiertag im Land Bremen erklärt. Für die Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises, Elisabeth Motschmann, ist das ein wichtiges Signal: „Ich freue mich, dass sich die CDU-Bürgerschaftsfraktion mit ihrem Vorschlag durchgesetzt hat. Die Reformation ist nicht nur ein kirchliches, sondern vor allem ein gesamtgesellschaftliches Ereignis gewesen, das unser Land wie kaum ein anderes geprägt hat. Die Reformation hat die Grundpfeiler für unsere freiheitliche und weltoffene Gesellschaft gelegt. Gerade in Zeiten von Populisten und Autokraten ist es umso wichtiger, an einem solchen Tag innezuhalten.“

Elisabeth Motschmann, MdB

Elisabeth Motschmann, MdB

Zahlreiche gut besuchte Veranstaltungen – auch in Bremen – zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation im vergangenen Jahr hätten gezeigt, wie aktuell und bedeutend das Ereignis für die Menschen auch sei. Feiertage seien wichtige Ausdrucksformen unserer Geschichte, Kultur und Werte. „Die Reformation hat in über 500 Jahren nichts von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung für unseren Kulturkreis verloren. Ein Feiertag an diesem wichtigen Datum wirkt auch identitätsstiftend“, unterstreicht Motschmann. Darüber hinaus hätten sich auch die Bremerinnen und Bremer den zusätzlichen freien Tag verdient. „Ein Feiertag ist natürlich kein Selbstzweck. Aber Bremen liegt hinter anderen Bundesländern weit zurück, was die Anzahl von Feiertagen angeht. Die Menschen hier arbeiten aber mindestens genauso hart. Auch in dieser Hinsicht ist mit dem Vorstoß der CDU ein bisschen Ausgleich geschaffen worden“, sagt die EAK-Landesvorsitzende abschließend.