Die Bremer SPD-Bundestagsabgeordnete Sarah Ryglewski begrüßt, dass das am 8. Juni 2017 von Martin Schulz und Andrea Nahles vorgestellte Rentenkonzept der SPD viele der Forderungen enthält, die die SPD Bremen bereits in ihrem Antrag „Die Rente muss auch in Zukunft reichen!“ auf dem Landesparteitag im März beschlossen hat. Im Zentrum steht die Frage, wie die Rente weiter-entwickelt werden muss, um neues Vertrauen zu schaffen und die Rente auch für kommende Generationen zu sichern.

Sarah Ryglewski, MdB, SPD
Sarah Ryglewski, MdB, SPD (Quelle: SPD)

„Viele Forderungen der SPD Bremen finden sich im Rentenkonzept der SPD wieder. Wir wollen eine Solidarrente, die all jene vor Altersarmut schützt, die jahrelang Beiträge gezahlt haben. Wir wollen die gesetzliche Rentenversicherung in eine Erwerbstätigenversicherung umwandeln, über die nach und nach alle Erwerbstätigen abgesichert werden – die Einbeziehung von Selbständigen ist ein guter Anfang. Wir wollen die Erwerbsminderungsrenten verbessern, damit Krankheit und andere Schicksalsschläge nicht länger eines der größten Armutsrisiken sind. Da der demografische Wandel eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, wollen wir eine stärkere Finanzierung über Steuermittel, bei der insbesondere Vermögende stärker herangezogen werden. Auch die Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent bis 2030 geht grundsätzlich in die richtige Richtung.“

An einigen Stellen, wie beim Rentenniveau, geht die SPD Bremen allerdings weiter: Sie fordert über eine Stabilisierung hinaus eine Anhebung im Laufe der nächsten Jahre.

„Wir werden die Zeit bis zum Parteitag nutzen, um unsere Positionen ins Regierungsprogramm einzubringen. Fest steht aber schon jetzt: Während die Union den Menschen nichts als eine Rente erst ab 70 und steigende Beiträge bei niedrigeren Renten anbietet, haben wir ein stimmiges Konzept, das einen Ausgleich zwischen den Interessen der
jüngeren und älteren Generationen ermöglicht.“

Sarah Ryglewski gestaltet als Mitglied der Antragskommission das sozialdemokratische Regierungsprogramm mit und setzt sich dort für die Positionen der SPD Bremen ein. Das Rentenkonzept wird in das Regierungsprogramm der SPD einfließen, das die SPD am 25. Juni auf dem Bundesparteitag in Dortmund beschließen wird

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